Schreibblockade überwinden: So habe ich es geschafft, mein Buch endlich fertig zu schreiben
Ja, ihr lest richtig: Ich habe meine Schreibblockade überwunden!!!
Aber was gehörte alles dazu, um an diesen Punkt zu kommen?
- Schreib einfach
Wirklich. Es muss nicht perfekt sein. Hör auf, jeden Satz zehnmal zu überarbeiten – schreib einfach runter, was in deinem Kopf ist.
Im Nachhinein weiß ich, dass mich genau dieser Perfektionismus lange blockiert hat. Statt meine Geschichte erst einmal frei aufzuschreiben, habe ich ständig zwischen Schreiben und Korrigieren gewechselt. Satz für Satz. Absatz für Absatz. Das Problem: So kommt man kaum voran.
Ich saß stundenlang am Laptop und hatte am Ende vielleicht eine halbe Seite geschrieben. Das war frustrierend – und irgendwann fühlte sich das Schreiben eher nach Arbeit als nach Leidenschaft an.
Erst als ich mir erlaubt habe, einfach drauflos zu schreiben, hat sich etwas verändert. Plötzlich floss die Geschichte wieder. Szenen entstanden schneller, Dialoge kamen von selbst und ich hatte endlich das Gefühl, wirklich an meinem Buch zu arbeiten.
Der wichtigste Tipp für angehende Autor:innen ist deshalb oft der einfachste: Schreib erst – korrigiere später. - Setz dir eine Deadline für dein Buch
Eine Deadline klingt erstmal nach Druck. In Wirklichkeit kann sie aber unglaublich motivierend sein.
Überlege dir: Wann möchtest du dein Buch fertig geschrieben haben?
Wenn du ein konkretes Datum festlegst, wird dein Ziel plötzlich greifbarer. Rechne dann rückwärts:
Wie viele Tage bleiben bis zu deiner Deadline?
Wie viele Wörter möchtest du insgesamt schreiben?
Wie viele Wörter müsstest du also täglich schaffen?
Plane dabei unbedingt realistisch. Baue Pufferzeiten und Pausentage ein – niemand schreibt jeden Tag gleich produktiv.
Mit so einem Plan verlierst du dein Ziel nicht mehr aus den Augen. Du weißt jeden Tag, worauf du hinarbeitest, und dein Manuskript wächst Schritt für Schritt. - Setze Prioritäten und glaub an dich
Ein Buch zu schreiben ist ein großes Projekt. Es braucht Zeit, Geduld und vor allem Durchhaltevermögen.
Viele Menschen träumen davon, ein Buch zu schreiben – aber nur wenige bringen ihr Manuskript wirklich zu Ende. Studien und Umfragen unter Autor:innen zeigen immer wieder: Nur etwa 10 % schaffen es tatsächlich bis zum fertigen Buch.
Der Unterschied ist selten Talent. Der Unterschied ist, dass manche Menschen trotz Zweifel weiterschreiben.
Wenn du also gerade an deinem Buch arbeitest und manchmal denkst, du schaffst es nicht: Doch, kannst du. Deine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.
Nach unzähligen Höhen und Tiefen ist mein Manuskript endlich fertig. Es gab sogar ein ganzes Jahr, in dem mein Herzensprojekt komplett still lag. Ich habe gezweifelt, gezögert und mich gefragt, ob ich es überhaupt jemals beenden würde. Und trotzdem habe ich weitergemacht.
Heute halte ich ein fertiges Manuskript in den Händen – und ich kann kaum beschreiben, wie gut sich das anfühlt. Es ist eine Mischung aus Stolz, Erleichterung und unglaublicher Vorfreude auf alles, was jetzt kommt.
Die nächsten Schritte stehen schon vor der Tür, und ich bin gespannt, wohin diese Reise noch führt.
Und das Schönste daran: Ich nehme euch mit.
Bis bald, Insa <3
